Auf dieser Seite stellen wir von „Hunde in Not“ regelmäßig Vierbeiner vor, die ein neues Zuhause suchen. In den örtlichen Tierheimen warten ebenfalls viele Hunde darauf, von einem neuen Frauchen bzw. Herrchen aufgenommen zu werden. Im Sommer, wenn die meisten Menschen verreisen, werden besonders viele Hunde ausgesetzt oder direkt in den Tierheimen abgegeben. Für die Tierheime bedeutet das eine enorme zusätzliche Belastung, mit der sie aus eigener Kraft kaum fertig werden können.

Es ist kein Geheimnis, dass der beste Freund des Menschen viel Aufmerksamkeit und Fürsorge braucht. Wer einem Hund ein Zuhause schenkt, übernimmt eine ganze Menge Verantwortung. Leider passiert es zu häufig, dass Frauchen bzw. Herrchen sich dieser Verantwortung nicht mehr gewachsen fühlen.

Insbesondere in den Sommermonaten, während der Hauptreisezeit, werden viele Hunde ausgesetzt oder in den örtlichen Tierheimen abgegeben. Dort müssen sie oft jahrelang verweilen, bis für sie ein neues Zuhause gefunden wird. Jeder Neuzugang bringt neue Verantwortung und zusätzliche Kosten mit sich, mit denen sich Tierheime besonders im Sommer stark konfrontiert fühlen.

Tierheime brauchen Unterstützung

Dabei fehlt den meisten Tierheimen ohnehin schon Geld dafür, allen aufgenommenen Tieren eine angemessene Versorgung zukommen zu lassen. Ohne Spenden wäre die Arbeit der zum größten Teil ehrenamtlichen Mitarbeiter so gut wie unmöglich. Laut Deutschem Tierschutzbund könnten knapp 50 Prozent der deutschen Tierschutzeinrichtungen ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung ihre bemerkenswerte Arbeit nicht mehr ausführen. Eine Insolvenz wäre dann nicht mehr abzuwenden. Was mit den vielen Hunden passieren würde, die dort ein Zuhause auf Zeit gefunden haben, wäre ungewiss. Deshalb sind Tierheime insbesondere im Sommer, wenn viele Neuzugänge verzeichnet werden, auf Unterstützung angewiesen. Kampagnen wie „Wir helfen den Helfern“ von CosmosDirekt oder „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ des deutschen Tierschutzbunds leisten bereits einen bedeutenden Beitrag, um den örtlichen Tierheimen aus dieser Notsituation herauszuhelfen. Allerdings ist noch viel mehr Hilfe nötig, damit die Tiere in den Heimen einigermaßen artgerecht und glücklich leben können.

Kleiner Betrag – große Wirkung

Wahre Tierfreunde werden sich vielleicht fragen, wie sie helfen können. Neben ehrenamtlichem Engagement ist eine weitere Möglichkeit die finanzielle Unterstützung, welche die Tierheime so dringend nötig haben. Jede noch so kleine Spende kann helfen, einem neuaufgenommenen Tier ein wenig Zufriedenheit und Geborgenheit zu geben. Auf der Seite des Deutschen Tierschutzbunds kann für Tierheime in Not sogar ganz bequem online gespendet werden. Wer sich lieber ehrenamtlich engagieren möchte, kann beispielsweise eine Tierpatenschaft übernehmen. Ob Hund, Pferd oder Schaf – der Deutsche Tierschutzbund findet für jeden Tierfreund den passenden Schützling.

Hier bekommen Sie mehr Informationen zum Thema Spenden und Tierpatenschaften.


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