Tommy – lebhaft, fröhlich, menschenbezogen

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Tommy wartet in Spanien auf seine neuen Leute!

Kontakt zum Hund: https://tierhilfe-anubis.org/2021/04/09/tommy-%e2%99%82/

Update August 2021:
Hallo,
ich bin Anna, Tomys Pflegestelle.
Ich wollte euch nun einmal ein kleines Update zu Tomy geben, damit jeder einen kleinen Einblick in seine Persönlichkeit bekommt.
Tomy ist ein kleiner Fresssack. Er hat sich sicherlich noch nicht 100% daran gewöhnt, dass er jeden Morgen und Abend gefüttert wird, denn es wird auch gerne mal eine Brötchentüte aus dem Müll stibitzt, wenn man denkt, da könnten noch Reste drin sein.
Was er aber ebenso liebt wie sein Fressen sind Menschen. Egal ob die Kollegen auf der Arbeit (er geht mit ins Büro), oder Besucher im Haus. Er freut sich einfach Menschen in seiner Nähe zu haben. Er fordert hierbei auch viele Streicheleinheiten ein, indem er einfach kommt, und seinen Kopf auf den Schoß knallt.

Tomy ist im Haus sehr entspannt. Wenn ich im Home Office arbeite, liegt er einfach nur faul rum. Er bellt schon mal, wenn er Hunde ums Haus laufen sieht, aber er steigert sich nicht rein und macht es nicht konstant durch. Im Büro verhält er sich zunehmend ruhiger und liegt in seinem Bettchen. Er musste sich hier auch erst einmal daran gewöhnen, dass schon mal viele Menschen im Büro ein und ausgehen, dies wird von Tag zu Tag besser.

Zu Beginn war für Tomy alles neu, Autos, Traktoren, Busse, LKWs, Staubsauger, Rasenmähroboter, etc. Hier verhält er sich aber sehr souverän und nicht ängstlich. Er ist definitiv kein Hund, der bei den kleinsten Geräuschen ausrastet, wenn ihm etwas zu laut ist, geht er einfach  weg. Auto fahren war direkt nach dem Transport aus Spanien ein Problem, aber dies hielt nicht lange an, bereits in der 2. Woche sprang er schon selbst ins Auto. Hier kann man natürlich an der Länge der Fahrt arbeiten, aktuell kennt er es bis zu maximal 1 Stunde am Stück im Auto zu sein.

Aktuell verhält er sich mit uns sehr anhänglich, dies mag aber auch daran liegen, dass ich jeden Tag mit ihm zusammen bin. Wir versuchen hier natürlich darauf zu achten, dass er auch für einige Stunden alleine bleiben kann. In dieser Zeit verhält er sich zu Beginn nervös, junkt leicht, dies lässt allerdings nach kurzer Zeit nach und dann schläft er und wartet bis seine Mitbewohner wieder zurück sind.

Aktuell arbeiten wir noch an seiner Leinenführigkeit und seinem Verhalten bei Hundebegegnungen.
Da Tomy die Leine vorher nicht kannte, ist es verständlich, dass er hier Probleme hat. An der Leine neigt er leider zum „pöbeln“. Hier arbeiten wir mit einem Hundetrainer daran, der findet, dass Tomy grundsätzlich verträglich sein kann mit anderen Hunden, aber ihn die Leine stört, weil er nicht einfach auf die Hunde zulaufen kann, wie er es sonst gewöhnt war, und dies Frustration auslöst.

In den ersten Tagen hat Tomy keinerlei Interesse an Spielzeug gezeigt, aber nun liebt er es Bällchen zu spielen, auf seiner Kuh rumzukauen und er hat einen großen Gefallen an Zerrspielen gefunden.

Grundsätzlich würde ich sagen, ist Tomy ein Hund mit Potenzial. Er braucht definitiv Erziehung, aber das sollte klar sein, 4 Jahre ohne Erziehung und Regeln, bekommt man nicht in 4 Wochen aus ihm raus.
Ich kann mir für ihn eine sportliche Familie vorstellen, weil ich denke, dass er es lieben würde wandern zu gehen oder sogar zu laufen. Durch seine Größe und sein Gewicht, sollten die Kinder die im Haushalt leben, bestenfalls schon etwas größer und standfest sein, denn wenn er spielt, ist er ein kleiner Trottel und rennt auch schon mal in einen rein, dies ist aber nie böswillig gemeint.

Januar 2021:
Diesen hübschen XXL Bodeguero-Mischling mit den besonderen zweifarbigen Augen haben unsere spanischen Tierschützer Tommy genannt. Tommy lebte als Straßenhund in einem kleinen Dorf in der Nähe von Mazarron in Spanien. Jeder mochte diesen netten Rüden und er wurde von vielen Dorfbewohnern gefüttert. Leider mochte ein Jäger aus dem Dorf ihn nicht und wollte ihn erschießen.
Deshalb haben die Dorfbewohner ihn in die Tötung gebracht. Dort war er dann für 10 Monate. Zwischendurch wollte ihn schon ein englischer Verein vermitteln, aber als sich herausstellte, dass er Leishmaniose positiv ist, haben sie es sich anders überlegt und ihn in der Tötung gelassen.
Als wir von seiner traurigen Geschichte gehört haben, wussten wir sofort, dass wir ihm helfen wollten. Deshalb haben wir ihn aus der Tötung geholt und bei unserer Tierschützerin im Tierheim in Murcia untergebracht.
Dort hat sich Tommy mittlerweile zu einem richtigen Goldstück entwickelt. Er ist nicht ängstlich, sondern zeigt sich auch in für ihn neuen Situationen sehr aufgeschlossen. Er liebt Menschen, auch kleine Kinder und ist mit anderen Hunden verträglich. Sogar unseren Katzentest hat er bestanden.
Trotzdem sollte seine neue Familie schon etwas Hundeerfahrung haben, da er Terrier-typisch auch seinen eigenen Kopf hat und eine liebevolle und konsequente Erziehung benötigt. Seine Leishmaniose Erkrankung ist momentan sehr gut unter Kontrolle, und er benötigt lediglich 2 Tabletten am Tag und regelmäßige Kontrollen seiner Blutwerte (ca. alle 6-9 Monate). Wenn Sie Interesse an Tommy haben, werden wir Sie ausführlich über seine Erkrankung aufklären.
Wir wünschen uns für ihn eine Familie, die gerne draußen unterwegs ist und Tommy auf ihre Streifzüge durch die Natur mitnehmen möchte. Er kennt wahrscheinlich das Leben im Haus noch nicht, wird aber bestimmt die Vorteile eines warmen Körbchens sehr schnell zu schätzen wissen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Begleiter ist, der mit Ihnen durch dick und dünn geht, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen

Tommy wird geimpft, gechipt und kastriert vermittelt.

Tommy ist jetzt bei Anna in 52549 Inden auf Pflegestelle und kann dort gerne besucht werden.

Näheres über unseren Verein und das Adoptionsverfahren auf unserer Homepage:
www.tierhilfe-anubis.org

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Tierhilfe Anubishttp://www.tierhilfe-anubis.org/index.htm
Wir, die Tierhilfe Anubis e.V., sind ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wilhelmsfeld bei Heidelberg.Der allgemeine Zweck unseres Vereins ist die Förderung von Tierhilfe und Tierschutz in Europa, wobei unser Hauptaugenmerk auf dem Tierschutz in Spanien liegt: Wir helfen dort notleidenden Katzen und Hunden, indem wir ihnen ein Obdach und unsere Zuwendung bieten, sie füttern, kastrieren sowie medizinisch versorgen lassen. Und wir helfen, indem wir uns darum bemühen, für diese Tiere neue Besitzer zu finden, die ihnen ein richtiges Zuhause schenken. Das heißt, wir vermitteln Katzen aus Spanien und Hunde aus Spanien – sowohl nach Deutschland als auch nach Österreich und in die Schweiz.Darüber hinaus unterstützen wir unsere spanischen Partnerorganisationen in ihrem Wirken, beteiligen uns finanziell an Kastrationsaktionen in Spanien sowie Aufklärungsarbeit.