Tipps für ein schönes Fell Ihres Hundes

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Das Fell eines Hundes sagt viel über seinen allgemeinen Zustand aus. Ist der Hund gesund, dann ist das Fell meist seidig schimmernd. Stumpfes Fell ist daher ein deutlicher Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt. Doch auch ein fettiges, öliges oder sprödes Haarkleid oder gar Haarausfall sollten Anlass sein, die Gesundheit des tierischen Freundes einmal genau zu überprüfen. Diese Symptome können auch mit einer geröteten oder schuppenden Haut, Juckreiz oder schlechtem Körpergeruch einhergehen.

Mögliche Ursachen für Fellprobleme

Stumpfes, glanzloses Hundefell kann verschiedene Ursachen haben:

  • Erkrankungen innerer Organe: Sind Leber, Niere oder der Magen-Darmtrakt erkrankt, kann dies die Fellgesundheit beeinträchtigen.
  • Hormonstörungen: Ist zum Beispiel die Schilddrüse des Hundes aus dem Gleichgewicht, ist häufig auch das Haarwachstum gestört.
  • Allergien: Unverträglichkeiten und Allergien – zum Beispiel gegen bestimmte Futterarten – können ebenfalls zu Problemen mit dem Hundehaar führen.
  • Krankheitserreger: Haben sich Pilze oder Parasiten im Fell eingenistet, verschlechtert dies die Fellqualität erheblich.

Um Klarheit über den Gesundheitszustand des Hundes zu gewinnen, sollte man bei dauerhaft stumpfen Fell einen Tierarzt aufsuchen. Kann dieser ernsthafte Erkrankungen als Ursache ausschließen, ist fast immer die Ernährung schuld am schlechten Fellzustand. Bei einem ansonsten gesunden Hund spiegelt sich eine falsche Futterzusammensetzung und mindere Futterqualität nach einiger Zeit im Fell wider. Der Zusammenhang zwischen Fellbeschaffenheit und einer artgerechten, hochwertigen Ernährung wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen immer wieder belegt. Eine ausgewogene Ernährung für den Hund besteht aus ausreichend Proteinen, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Fettsäuren. Für glänzendes und kräftiges Hundefell sind besonders die Vitamine A und B, essentielle Aminosäuren, Fette, Biotin sowie Zink und Eisen wichtig. Das Futter sollte zudem je nach Alter und Aktivitätslevel individuell auf den Hund abgestimmt werden.

Eine große Auswahl an artgerechtem Futter bietet Medicanimal. Dort gibt es auch Futter, das Sie Ihrem Hund speziell bei Haut- und Fellerkrankungen oder Futtermittelunverträglichkeiten geben können – beispielsweise Royal Canin. Auch Hunde, deren schlechter Fellzustand aus Magen-Darm-Problemen oder einer Nierenerkrankung resultiert, kann man mit speziellem Diät-Futter – wie dem von Purina – unterstützen.

Damit das Hundefell glänzt, braucht es zudem viel Feuchtigkeit. Daher sollte immer genügend Trinkwasser für den Hund bereitstehen.

Tipps für die Fellpflege

Neben einer guten Ernährung spielt auch die Pflege des Fells eine große Rolle für das Erscheinungsbild des Hundes. Hundebesitzer müssen ihren Hund bei der Fellpflege unterstützen. Einmal in der Woche sollte der Hund gebürstet werden. Bei längerem Fell und einer Neigung zum Verfilzen besser mehrmals in der Woche. Durch das Bürsten werden alte und abgestorbene Haare entfernt, sodass neues Fell nachwachsen kann. Hat sich das Hundehaar stark verknotet, muss auch mal die Schere oder das Schurgerät angesetzt werden. Regelmäßiges Baden im klaren Wasser unterstützt die Reinigung von Fell und Haut. Ist der Hund stark verschmutzt hilft ein mildes, rückfettendes Hundeshampoo.

Mit regelmäßiger Fellpflege und einer ausgewogenen Ernährung wird sich der Zustand des Hundefells schnell verbessern.

Carmel

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