LEROY und Lakota – lassen ihre Käfig-Vergangenheit hinter sich! PS 50374 Erftstadt

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Leroy im Canile auf Sardinien:

Steckbrief: Leroy

Geburtsdatum: 10.02.2021
Geschlecht: männlich
Rasse: Maremmano-Mischling

Notfall: nein
kastriert: nein

Schulterhöhe im Wachstum, Stand Mai 2021: ca. 30 cm, ca. 8 kg
Endgröße: ca. 50 cm

Krankheiten: keine bekannt
1. MMC folgt

sucht:
– eigene Familie: ja
– Pflegestelle: nein, da bereits auf PS
– Paten: ja

verträglich mit:
– Rüden: ja
– Hündinnen: ja
– Katzen: ja
– Kindern: ja

Vermittlung:
– nur an Hundeerfahrene
– in ländliche Lage mit gut eingezäuntem Garten/Grundstück
– gerne zu vorhandenem Ersthund (keine Bedingung)

Aufenthaltsort: 50374 Erftstadt

Update 09.06.21 – Leroy liebt Hundegesellschaft

Leroy ist seit ein paar Tagen auf seiner Pflegestelle und fühlt sich in der Familie und in der großen Hundegruppe sehr wohl. Er hat 2 souveräne erwachsene Herdenschutzhunde und eine Schäferhündin an seiner Seite. Leroy spielt und kuschelt besonders gerne.

Das gemeinsame Füttern klappt inzwischen richtig gut, denn der aufgeweckte Leroy hat schnell verstanden, dass er die anderen nicht anknurren muss, weil jeder ausreichend zu futtern bekommt.
Seine Pflegestelle kann kaum glauben, dass er vorher nichts als einen Käfig kannte, denn der Süße ist unheimlich entspannt, bereits fast stubenrein und läuft ganz locker auf den (selbstverständlich für Welpen angepassten) Spaziergängen mit. Er behält seine Gruppe und seine Menschen im Auge, entfernt sich nie weit.

Leroy ist selbstbewusst, anhänglich, aktiv und lauffreudig. Neue Dinge prüft er Herdenschutzhund-typisch zunächst sorgfältig auf Distanz. Auch seine Wachqualitäten zeigen sich bereits. Im Auto fährt er bereits gut mit und nachts schläft er ruhig, muss nur 1x raus, Pipi machen.

Wir wünschen uns für den fröhlichen Leroy einen freundlichen, souveränen Ersthund, weil er sich in seiner derzeitigen Truppe „sauwohl“ fühlt.
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LEROY und Lakota – auch sie wohnen im Käfig!

Lakota und Leroy sind Maremmano-Mischlinge. Und Babys. Statt Mutter und Nestwärme erfahren auch diese Beiden nur Isolation, Gitter und Einsamkeit. Auch sie wohnen nämlich in einem Käfig in der Quarantänestation des Canile, direkt neben Bonita. Man möchte schreien!! wenn man diese Bilder sieht. Auch diese Brüder sind nicht krank oder behindert. Sie können aufgrund ihres zarten Alters nur nicht in ein normales Gehege zu „den Großen“. Und auch dort wäre es dieselbe Misere, nur dass die Gefängniszelle dann 5 qm hat. So geht es allen Waisenkindern, die im Canile eintreffen…

Gerade in diesem Alter wären Familienanschluss, Geborgenheit und Nähe so unendlich wichtig. Die Jungs müssen ganz dringend dort raus! Wir schreiben hier und jetzt ihre Zukunft, indem wir Ihnen die Kleinen vorstellen. Auf Sardinien sind Lakota und Leroy dazu verdammt, irgendwann zu den erwachsenen Hunden gesetzt zu werden und bis an ihr Lebensende im Canile gefangen zu sein. Der Tod wäre gnädiger als dieses elende Sterben auf Raten, bei dem früher oder später das Licht in den meisten Hundeaugen erlischt und sie sich aufgeben. Denn es gibt keinen Ausweg, nur irgendwann den schwarzen Sack.

Lakota und Leroy haben jedoch eine Zukunft! Wir suchen für die zauberhaftem HSH-Jungs geeignete Zuhause. Ein junger Hund benötigt eine Rund-um-die-Uhr Betreuung. Dazu zählt nicht, dass er über Stunden in einem Büro ruhig auf einer Decke unter dem Tisch liegen soll. Er wird somit auch nicht als Bürohund vermittelt. Sollten Sie aufgrund der aktuellen Coronasituation im Home Office arbeiten, bedenken Sie bitte, dass auch diese Zeit vorüber geht und dass Ihr neues Familienmitglied beschäftigt werden muss. Spielen in der Welpengruppe ist enorm wichtig für die weitere Entwicklung und gehört zum Pflichtprogramm. Kinder im Haushalt sollten schon so vernünftig sein, dass sie den Welpen ihre Ruhephasen lassen, denn die benötigen sie definitiv noch. Ein schon vorhandener Hund wäre sicherlich schön, ist aber nicht Bedingung.
Seien Sie versichert, dass auch diese beiden Jungs bunte Murmeln im Kopf haben, die ab und zu sortiert werden müssen. Zerbissene Handys, verschluckte Legosteine, zerkratzte Türen oder angekaute Schuhe sind nur ein Bruchteil dessen, was vorkommen kann. Wir suchen für diese beiden Herdenschutzhunde Menschen, denen bewusst ist, dass ein junger Hund jede Menge Arbeit verursacht und viel Zeit in Anspruch nimmt. Es kann stressig sein, bis aus dem Welpen ein zuverlässiger Begleiter geworden ist. Aber es ist auch eine schöne, innige Zeit, an die man sich später gerne erinnert!

Noch ein Schlusswort:
Wir bekommen immer wieder Anfragen für Welpen von älteren oder alten Interessenten. Jedoch vermissen wir hier z.B. folgende selbstkritische Fragen: Kann ich einem so jungen Hund wirklich tagein tagaus gerecht werden? Schaffe ich es, 4 x nachts aufzustehen, um den Welpen in den Garten zu lassen? Kann ich ihn bis zu einem gewissen Alter regelmäßig Treppen hinauf und hinunter tragen, um die noch nicht ausgebildeten Gelenke zu schonen? Was ist im Alter, wenn der Hund Hilfe braucht, um in den 1. Stock zu kommen? Vielleicht ist der herangewachsene Junghund ein Powerpaket und möchte seine Menschen gerne beim joggen begleiten oder braucht sogar regelmäßig Hundesport, um körperlich und geistig ausgelastet zu sein. Denn nur ein solcher Hund ruht in sich. Und dann? Warum darf es kein älterer Hund sein, der seine Flegelphase schon deutlich hinter sich hat? Wir haben hierzu zahlreiche Rückmeldungen unserer Adoptanten und alle sind durchweg positiv. Ein älterer Hund oder ein Hund in der Blüte seiner Jahre ist noch lange nicht zu alt, um gemeinsam mit Ihnen in einen neuen Lebensabschnitt zu starten.

Unsere Haltungsbedingungen für Herdenschutzhunde und deren Mischlinge sind rassetypisch ausgerichtet, damit die erwachsenen Herdenschutz Hunde ihren Charakter durchaus ausleben können.

Nachfolgend die Auflistung der Adoptionsvoraussetzungen für Sie:

– Bitte keine Etagenwohnung – auch nicht im Erdgeschoß, eines Mehrfamilienhauses!
– Hundeerfahrene Menschen
– Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund eingehen zu können.
– Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund klar, eindeutig, aber auch liebevoll konsequent sind.
– Sie sollten keinen Kadavergehorsam erwarten, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt.
– Ein möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch (1,50m – 1,60m – Bitte NICHT niedriger !!!) eingezäunt.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme, sofern Sie die vorgenannten Vermittlungsvoraussetzungen erfüllen. Gerne berate ich Sie auch zu der Rasse. Ich selbst habe seit 30 Jahren Herdenschutzhunde in meiner Familie!

Bitte beachten Sie unsere unten stehenden Haltungsbedingungen.

Ansprechpartner:
Karin Loebnitz
Mobil: 0177/ 7 00 33 77
eMail: k.loebnitz@saving-dogs.de
Homepage: www.saving-dogs.com

Wichtige Zusatzinformationen:

1. Weitere allgemeine Angaben:

Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können, in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Feststellung, abweichen.
Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine näheren Angaben machen.
Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.

2. Maremmanos / Herdenschutzhunde:

Informationen zum Maremmano / Herdenschutzhund haben wir für Sie zusammengefasst auf der Homepage unter dem Link

https://www.saving-dogs.com/hundevermittlung/herdenschutzhunde/der-maremmano-portrait/

Unter dem Link

https://www.saving-dogs.com/hundevermittlung/herdenschutzhunde/auszeichnet/

finden Sie unsere unbedingt zu beachtenden Vermittlungs- und Haltungsbedingungen für den Maremmano/Herdenschutzhund und auch deren Mischlinge.

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Saving Dogs e.V.http://www.saving-dogs.de
Sie interessieren sich für einen unserer Hunde? Bitte füllen Sie unser Kontaktformular für die Vermittlung aus.Wir sind eine Gruppe engagierter Hundefreunde, die nicht nur zusehen, sondern handeln möchte. Natürlich :-) sind wir fast alle Hundehalter, zumeist mit Hunden aus dem Tierschutz.Gefunden haben wir uns auf unterschiedlichen Wegen, kommen aus unterschiedlichen Berufen, unterschiedlichen Gegenden. Eines jedoch hatten wir immer gemeinsam:Die Liebe zum Hund und den Wunsch, diejenigen Artgenossen zu schützen, denen es nicht so gut geht wie unseren eigenen Weggefährten.Kennen Sie das? Man sitzt zusammen und jemand spricht plötzlich eine Idee, die im Grunde naheliegend ist, laut aus. "Gemeinsam Tierschutz betreiben". Und ab da läuft alles fast wie von selbst.Jeder von uns war schon vorher individuell im Tierschutz tätig, ob aktiv oder passiv. Aber dieses Potenzial zu einem gemeinsamen Projekt zu machen, unsere Ideen und Kräfte zu bündeln, weitere hilfsbereite und engagierte Tierfreunde unter gemeinsamer Flagge anzusprechen und zu begeistern, das war und ist nun eines unserer Ziele.Offizielle Webseite: www.saving-dogs.de/