ELIN – zärtliche Schlappohrkönigin

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ELIN, Sabueso(-Porcelaine?)-Mix, geb.: Mai 2011, ca. 47cm, weiß-orange, ca.22kgelin201602_03

Elin wurde im Alter von einem Jahr vermutlich von ihrem Besitzer verstoßen. Spaziergänger fanden das herumirrende Hundemädchen. Elins Besitzer wurde zwar ausfindig gemacht, weigerte sich aber, die Hündin zurück zu nehmen.

So kam Elin in eine Perrera, eine spanische Tötungsstation, wo die zartfarbene Schöne bis heute einsitzt.

Da die Vermittlung von Tierheimhunden in ein neues Zuhause nicht im geschäftlichen Interesse der Perrera-Betreiber liegt, haben sich Tierschützer Elins oder zumindest ihrer ‚public relations‘ angenommen, um dem bezaubernden Hundewesen den Weg in eine bessere, hundewürdige Zukunft zu bereiten.

Ein, wenn auch kurzes Stück ihres Lebensweges, hat Elin wohl in häuslicher Gemeinschaft mit Menschen zurückgelegt. Die schlappohrige Dame weiß sich im Haus und in menschlicher Gesellschaft jedenfalls bestens zu benehmen. Und egal, ob dies nun von (eher fraglicher) Erziehung oder hundlicher Intuition herrührt – Elin ist, was den Umgang mit lebenden Wesen wie mit ‚dinglichem‘ In- und Exterieur anbelangt, eines der feinfühligsten Geschöpfe überhaupt.

Elins größte Erfüllung ist, ‚mit Menschen zu sein‘. Die Nähe zu ihren Menschen, der enge Kontakt mit ihnen, beschmust und bekuschelt zu werden und Zärtlichkeiten auszutauschen ist ‚das Salz in Elins Suppe‘. Weggesperrt im Zwinger der Perrera bleibt Elin davon nicht einmal ein fader Geschmack.

Auch wenn, allen schlechten Erfahrungen zum Trotz, Menschen Elins große Liebe sind, so ist sie auch Artgenossen, egal welchen Geschlechts, eine stets freundlich und sozial kompetent agierende Gefährtin. Und auch mit Vertretern der Samtpfotenfraktion pflegt Elin einen toleranten, konfliktfreien Umgang.

Elin liebt es, schwimmen zu gehen und da sie ‚von Hause aus‘ ein Jagd-, bzw. Laufhund ist, dürfte ihr auch sonstige, durchaus ausdauernde, körperliche Betätigung gut bis nachgerade zwingend ins hundliche Konzept passen.elin201602_02

Welche und wie ausgeprägte, jagdlichen Ambitionen Elin entwickeln wird, wäre derzeit nur zu spekulieren. Allemal wird aber eine, nicht nur körperliche Auslastung der Schönen, sondern auch entsprechender Input sinnlicher Art für Elins Extraklasse-Spürnase opportun sein. Die Notwendigkeit körperlicher und instinktbezogener Auslastung in der Natur ist sozusagen die unbedingte ‚Kehrseite‘ der häuslichen Schmusekönigin.

Elin hat zeitweise ein Problem damit, ihren Stuhlgang zu halten. Wenn sie geeignetes Futter zu festen Zeiten erhält, ist daraus aber recht gut eine praktikable ‚Toilettenrundenregel‘ abzuleiten und Elins Handicap in den Griff zu bekommen. Wenn die Süße zudem idealerweise die Möglichkeit hat, einen, am Haus befindlichen Garten zu nutzen, ist ihr Problem kein wirkliches mehr.

Elin wurde negativ auf Leishmaniose getestet.

Sonstige Erkrankungen sind nicht bekannt.

Die Hundedame ist kastriert und zieht gechipt, grundimmunisiert und gegen Tollwut geimpft in ihr neues Zuhause.

Elins zukünftige Menschen bekommen mit der schlappohrigen Hundedame eine an innerer wie äußerer Schönheit, Klugheit, Sozial- und Flirtkompetenz, sowie einem ‚ausgebackenem‘, mit vielfältigen Interessensfacetten ausgestatteten Wesen kaum zu übertreffende Gefährtin für so gut wie alle Lebenslagen.

Einzig Letzterem gilt es gerecht zu werden. Wenn Elin als hundliche Partnerin einbezogen ist, in das alltägliche wie außergewöhnliche Leben ihrer Familie, wenn sie ihren Menschen nahe sein, Zeit und das, womit diese zu füllen ist, mit ihnen teilen kann, erfüllt sich ihre Profession. Zum artübergreifenden Familienglück sollte es dann auch an nichts mehr fehlen.

Ansprechpartner: silke.worch@adoptiere.eu, 0170-5782526.

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