Umfrage: Kampfhunde gibt es nicht

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Kampfhunde - Von naturaus aggressiv oder menschgemachtes Problem (Quelle www.agila.de)
Kampfhunde - Von naturaus aggressiv oder menschgemachtes Problem (Quelle www.agila.de)
Stellen tatsächlich einzelne Hunderassen eine Gefahr dar und gehören verboten? Oder liegt aggressives Verhalten an der Erziehung der Halter? Ausgehend von dieser Fragestellung machen sich immer mehr Landesregierungen auf die Suche nach geeigneten Maßnahmen, um Übergriffe von Hunden zu stoppen – angefangen von Rasselisten über Hundeführerschein bis hin zu Chip- und Versicherungspflicht. Doch welche Mittel eignen sich tatsächlich?

Einen Hinweis darauf gibt die aktuelle Online-Umfrage der AGILA Haustierversicherung AG in Kooperation mit dem Hundeportal dogSpot.de, in der Hundehalter deutschlandweit gefragt wurden, ob die Haltung von Kampfhunden generell verboten werden sollte. Patrick Döring, Vorstandsmitglied der AGILA Haustierversicherung AG: „Mit dieser Fragestellung wollten wir herausfinden, ob auch unter Hundehaltern die generelle Abneigung und Angst der Gesamtbevölkerung gegenüber sogenannten Kampfhunden geteilt wird.“

Mehr als 560 User nahmen an der Umfrage teil, davon gaben erstaunliche 72,8 Prozent an, dass es keine Kampfhunde im eigentlichen Sinne gebe. Erst durch schlechte Erziehung würden Hunde zur Bedrohung für Menschen. Weitere 24,5 Prozent fanden, dass nur verantwortungsbewusste Menschen, die nachweislich genug Hundefachwissen besitzen, gelistete Rassen halten dürften. Verschwindend geringe 2,6 Prozent vertraten dagegen die Ansicht, solch potenziell gefährliche Rassen hätten in unserer Gesellschaft nichts zu suchen.

Döring zeigt sich vom Umfrageresultat beeindruckt: „Wir hatten nicht mit diesem deutlichen Ergebnis gerechnet, sind aber davon umso mehr angetan. Diese Zahlen zeigen, dass erfahrene Hundebesitzer die Verantwortung für Beißattacken deutlich bei den Haltern sehen, einzelne Rassen werden somit entlastet.“

Die AGILA Haustierversicherung AG sieht sich vom Resultat der Umfrage bestätigt und wird daher auch weiterhin an ihrem Grundsatz festhalten, auch Haltern sogenannter Kampfhunde Versicherungsschutz mit einem einheitlichen Beitragssatz zu gewähren und sie nicht wie andere Anbieter von einer Haftpflichtversicherung auszuschließen.

Pressemitteilung von Agila, 6.7.2011

[learn_more caption=“Kurzprofil AGILA Haustierversicherung AG“]Im Jahr 1994 gegründet, entwickelte sich die AGILA Haustierversicherung AG zu einem der größten Tierversicherer auf dem deutschen und österreichischen Markt. Dabei steht das Unternehmen Tierhaltern und -ärzten gleichermaßen als aktiver Partner zur Seite. Zu den Produkten zählen eine Tierkrankenversicherung, ein OP-Kosten-Schutz sowie eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. AGILA versichert ausschließlich Hunde und Katzen, schließt dabei jedoch keine Rasse aus. Das Unternehmen vertreibt die Produkte über die firmeneigene Webseite und Versicherungsmakler sowie über ausgesuchte Tierarztpraxen und den Fachhandel. [/learn_more]

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