Tipps zur Urlaubsvorbereitung

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Der Beginn der Sommerferien steht im Saarland, in Hessen und in Rheinland-Pfalz unmittelbar bevor. Weitere Bundesländer werden bald folgen. Allerdings hat die lang ersehnte Urlaubszeit immer auch eine traurige Seite. Hochkonjunktur an den Stränden und in den Bergen dieser Welt, bedeutet auch Hochkonjunktur in den Tierheimen. Untersuchungen des Deutschen Tierschutzbundes belegen immer wieder eine stark erhöhte Tieraufnahme in den Sommermonaten. Der Verband bietet deshalb konkrete Hilfestellungen und Beratungsangebote, damit rund um das Thema Tier und Urlaub alles reibungslos klappt.

„Die Situation der Tierheime ist nach wie vor prekär. Die Aufnahmekapazitäten sind häufig komplett ausgeschöpft, viele Tierheime sind in existenzbedrohender Lage“, erläutert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Der Verband befürchtet, dass die Tierabgaben auch in diesem Sommer wieder ansteigen. Immer wieder kommt es zu dramatischen Situationen für das Tier, wenn unverantwortliche Menschen es aussetzen. Der Deutsche Tierschutzbund bittet daher alle, sich rechtzeitig und gründlich auf die Urlaubszeit vorzubereiten, damit diese für Mensch und Tier angenehm verläuft.

Mit den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine werden jedes Jahr viele Tiere vor einem traurigen Sommer-Schicksal bewahrt. Mit der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm‘ ich dein Tier“ gelingt es vielfach auch kurzfristig, „Tiersitter“ für die Urlaubszeit zu finden. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 bekommen Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr).

Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes mit Informationen für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren. Der Verband rät allen Tierfreunden zudem, ihr tierisches Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister www.registrier-dein-tier.de eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.

Pressemitteilung: Deutscher Tierschutzbund

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