Knochenkrebs. Eine Diagnose, die jeden Hundehalter schockiert. Eine Diagnose, die wenig Hoffnung macht – denn meist liegt die Lebenserwartung betroffener Tiere nur zwischen drei und sechs Monaten.

Eine Behandlung, sofern sich Halter darauf einlassen können und sie sich angesichts des Gesundheitszustandes des Tieres noch anbietet, ist teuer. Und ohne eine OP-Versicherung nicht für jeden finanzierbar – obwohl doch jeder alles für das Leben seines Hundes tun will!

Unser Milo ist betroffen. Wir sind betroffen.

Milo ist ein Schäferhund-Collie-Mischling, sieben Jahre alt. Zu jung, um zu sterben. Er ist ein besonderer Hund, unser erster Hund, mit dem wir schon einiges durchgemacht haben. Das verbindet. Wie alle unsere Hunde stammt Milo aus dem Tierschutz, wir fanden ihn über den Tierschutz La Palma, der in diesem Portal weitere Hunde vermittelt.

Eine Versicherung als Vorsorge

© Uelzener Versicherung
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Die ersten Gedanken drehten sich natürlich nicht um das Geld. Zunächst einmal war da der Schock zu verarbeiten. Dann begann die unweigerliche Suche nach Therapien, Erfahrungsberichten. Und der Austausch mit den Ärzten, die Fahrt von einer Klinik zur nächsten.

Zunächst einmal lahmte er nur – und weder dachten wir uns Schlimmeres dabei noch fürchteten wir es. Bisher waren wir von größeren Verletzungen und damit einhergehenden Tierarztkosten verschont geblieben. Doch insgeheim hatten wir schon immer gewusst, dass sich insbesondere bei großen Hunden eine Versicherung anbieten würde. Keine Ahnung, warum wir diese niemals abgeschlossen haben. Schon, als wir uns damals erkundigten, war die Uelzener Versicherung der Anbieter unserer Wahl. Als erstes deutsches Unternehmen entwickelte es 1984 die Tierkrankenversicherung und verfeinert seitdem auf den Erfahrungen aufbauend das Angebot immer weiter.

Nachdem Besuche beim Physiotherapeuten nichts brachten, ließen wir Milos Hinterlauf röntgen. Im schlimmsten Fall hatten wir mit Arthrose gerechnet und richteten uns schon auf eine entsprechende Behandlung ein. Als uns die Ärztin mitteilte, dass alles auf ein Osteosarkom, einen meist bösartigen Knochentumor, hindeute, brach zunächst einmal eine Welt zusammen. Was tun? Amputation? Chemotherapie? Oder nur schmerzlindernde Maßnahmen?

Computertomographie, Biopsie, Amputation

© Uelzener Versicherung
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Spätestens hier begannen auch wir mit dem Rechnen. Die Behandlung – das war uns schon jetzt klar – würde weit mehr als nur 1000 Euro kosten. Je größer der Hund, desto teurer… Je nach Behandlungsweg und -ort reichten die Kostenvoranschläge bis hin zu 5000 Euro – und angesichts der niederschmetternden Diagnose war nicht einmal klar, ob wir Milo mehr Zeit schenken könnten.

Weitere Röntgenaufnahmen zeigten einen Fortschritt der Knochenzersetzung. Wir entschieden uns für ein CT und ließen eine Biopsie vornehmen, um Gewissheit über die Krankheit zu erhalten. In der Tomografie kam heraus, dass nichts gestreut hatte – eine gute Nachricht. Die Biopsie brachte keinen Befund, es blieb also bei der Ungewissheit. Da bereits einige Zeit ins Land gegangen und Milo untypischerweise immer noch am Leben war, entschieden wir uns schweren Herzens, aber auch hoffnungsvoll für eine Amputation.

Physiotherapie für ein Leben auf drei Beinen

Bei längeren Spaziergängen darf Milo ins eigene Taxi einsteigen.
Bei längeren Spaziergängen darf Milo ins eigene Taxi einsteigen.
Milo ist ein schwerer Bursche, gut 35 Kilo. Nicht die besten Voraussetzungen für einen Hund mit drei Beinen. Aber er meistert sein Schicksal bravourös! Schon am Tag nach der OP kam er uns entgegen gehumpelt. Heute, vier Wochen danach, kann er auch problemlos Treppen steigen – wenn ihn nicht gerade Herrchen hochträgt, der bald selbst deswegen eine Rückenbehandlung braucht ;).

Und doch ist er nicht ganz der Alte: Lange Strecken schafft er nicht mehr am Stück ohne fremde Hilfe. Deswegen haben wir einen Wagen gekauft, mit dem wir ihn durch die Gegend kutschieren. Und einen Rolli kriegt er auch noch. Und Physiotherapie.

Alles Investitionen in eine gemeinsame Zukunft von uns Zweibeinern mit unserem Dreibeiner. Denn er hat sein Lachen wiedergefunden. Der Schmerz im Bein ist weg, das merkt man ihm an. Nun hoffen wir auf viel gemeinsame Zeit mit ihm – in seiner vollständigen Dreibeinigkeit.

Kein Geld der Welt, das haben wir am eigenen Hund erlebt, kann weitere Monate mit dem eigenen Tier aufwiegen – kein Euro war schlecht investiert. Wir hätten das viele allerdings besser investieren können: Mit dem richtigen Versicherungsschutz der Uelzener zum Beispiel. Dann wäre auch mehr übrig geblieben.

Beim nächsten Hund wird zwar nicht alles anders. Aber das schon.

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