Mit dem Vierbeiner in den Urlaub: Nicht ohne Chip und Registrierung

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Hattersheim, 30.05.2011 (profact) – Sommerzeit, Urlaubszeit! Wer demnächst mit Hund oder Katze in den Urlaub fahren will, sollte das Tier nicht nur mit einem Chip (Transponder) versehen lassen, sondern unbedingt auch registrieren. Denn ohne diesen Herkunftsnachweis ist das Tier im Verlustfall nicht zurückvermittelbar. Hinzu kommt, dass ab dem 3. Juli 2011 bei Reisen innerhalb der EU beim Grenzübertritt die Chippflicht gilt. Darauf weist die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hin, Betreiber von Europas größtem Haustierzentralregister. Registrierung und eine etwaige Rückvermittlung sind laut TASSO kostenlos.

Der reiskorngroße Transponder wird vom Tierarzt in der Regel auf der linken Halsseite unter die Haut gespritzt. Außer dem individuellen, 15-stelligen Zahlencode enthält der Transponder keinerlei weitere Daten. Läuft der Vierbeiner im Urlaub weg, wird beispielsweise in einem Tierheim abgegeben und dort oder bei einem Tierarzt „gescannt“, können somit weder der Name des Tieres noch Adresse und Telefonnummer seines Besitzers ermittelt werden. Nur die Chip-Nummer ist bekannt.

„Diese Nummer nutzt uns aber herzlich wenig, wenn wir nicht die dazugehörigen Daten des Besitzers haben, um ihn zu informieren“, erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim. Er appelliert deshalb an jeden Hunde- oder Katzenbesitzer, sein Tier chipen und danach sofort bei TASSO kostenlos registrieren zu lassen, erst recht vor einer anstehenden Reise ins europäische Ausland. „Wenn das Tier bereits einen Transponder besitzt aber nicht registriert wurde und man nun den Code nicht mehr kennt, kann man ihn beim Tierarzt oder Tierheim ermitteln lassen. Dort gibt’s dann meist auch unsere Formulare zur Anmeldung“, so McCreight. Eine Registrierung sei aber auch jederzeit über das Internet unter www.tasso.net/Tierschutz/Registrierung möglich.

Quelle: Pressemitteilung Tasso

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