Hitzetod: Hund nach Zurücklassen im Auto an Herzversagen gestorben

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Barmstedt. Hitzetod: Am gestrigen Dienstag erlitt ihn ein Schäferhund. Er starb offenbar deshalb, weil der Hundehalter ihn im überhitzten Auto zurückgelassen hatte. Die Polizei warnt vor der Gefahr und möchte Tierhalter sensibilisieren.

Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen einen 44-jährigen Hundehalter aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde eingeleitet (§ 17 Tierschutzgesetz). Dieser hatte gestern über einen längeren Zeitraum seinen Schäferhund in seinem im Barmstedter Ortskern geparkten Auto zurückgelassen. Bei 33 Grad Außentemperatur hatte sich der Wagen, der obendrein in der Sonne stand, aufgeheizt. Für den Hund kam jede Hilfe leider zu spät.

Ein Zeuge hatte sich am Nachmittag gemeldet und die Polizei informiert. Die Barmstedter Beamten konnten den Hund in schlechtem gesundheitlichem Zustand vorfinden. Der Hundehalter konnte angetroffen werden. Von einem Unrechtsbewusstsein war bei diesem wenig zu merken. Weil der Hund nur noch da lag, brachten die Polizeibeamten den Hund eigenhändig sofort zum Tierarzt. Dort wurde eine lebensgefährliche Überhitzung festgestellt. Bereits 40 Grad Körpertemperatur können für einen Hund tödlich sein.

Kurz darauf erhielten die Beamten die traurige Nachricht, dass der Schäferhund an Herzversagen gestorben sei.

Appell der Polizei: Lassen Sie bitte bei Hitze keine Tiere in den Fahrzeugen zurück!

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

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