Giftköder in Hamminkeln vermutet: Polizei rät zur Vorsicht

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Giftköder-Radar: Das Icon der iPhone-Applikation
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Hamminkeln. Am Mittwoch wurde der Polizei angezeigt, dass bereits am 30.06.2011 ein neun Monate alter Hund verendete, nachdem er vermutlich einen Giftköder gefressen hatte. Eine 19-jährige Frau aus Hamminkeln hatte den Hund nachmittags unter anderem im Bereich des Kirmesplatzes / Kinderspielplatzes an der Neustraße ausgeführt. Anschließend brach das Tier zusammen und verendete schließlich in einer Tierklinik.

Eine Woche später, am Abend des 08.07.2011, ereignete sich ein zweiter Fall: Ein zwölfjähriges Mädchen aus Hamminkeln ging mit ihrem Hund spazieren, als dieser sich los riss. Der Hund lief auf den o. a. Spielplatz und frass etwas. Kurze Zeit später verschlechterte sich der Zustand des Hundes, das Tier verstarb aber nicht. In einer Tierklinik bestätigte ein Tierarzt, dass es sich um eine Vergiftung handele.

Als Polizeibeamte die Örtlichkeit absuchten, fanden sie keine Hinweise auf ausgelegte Giftköder.

Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können und rät Hundebesitzern darauf zu achten, dass ihre Hunde beim Ausführen nichts unkontrolliert fressen.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hamminkeln, Tel.: 02852 / 966100. (Quelle: ots Presseportal)

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Giftköder-Warnungen: App, SMS, Forum

Es gibt einige Möglichkeiten, sich über Fundorte von Giftködern zu informieren – und in allen Fällen setzen die Anbieter auf die Community. Auf dogforum.de melden angemeldete Nutzer nach Postleitzahlen sortiert Funde der gefährlichen Köder. Auf giftkoeder-alarm.de werden Warnungen nach Bundesländern sortiert gemeldet. Dort kann man auch einen E-Mail-Newsletter abonnieren oder einen SMS-Alarm für zwei Euro im Monat.

Neu und kostenlos ist die iPhone-Applikation Giftköder-Radar (giftkoeder-radar.com). Eine Übersichtskarte zeigt Fundorte und man wird per Push-Service über Warnungen innerhalb einer selbst definierten Sicherheitszone informiert. Direkt aus der Applikation heraus können Giftköder an soziale Netzwerke wie Facebook gemeldet werden.

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