Fahrrad fahren auch mit kleinen und jungen Hunden möglich

873

Ab ins Körbchen (Foto: Industrieverband Heimtierbedarf e.V.)
Ab ins Körbchen (Foto: Industrieverband Heimtierbedarf e.V.)
Mit dem Rad vorbei an grünen Wiesen und durch Wälder mit plätschernden Bächen – das macht nicht nur Herrchen Spaß, sondern auch dem Hund. Doch nicht jeder Vierbeiner ist dafür geeignet, neben dem Fahrrad zu laufen. Vor allem junge Hunde, die körperlich noch nicht ausgereift sind, sollten bei einer Radtour besser im Hundekörbchen oder Anhänger sitzen.

„Für kleine, leichte Hunde ist ein Korb am Lenker ideal“, rät Hundetrainer Anton Fichtlmeier. „Hier hat man den Hund am besten unter Kontrolle.“ Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club empfiehlt solche Körbe jedoch nur für Hunde bis etwa 5kg, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Eine gute Alternative für größere Hunde ist ein Fahrradanhänger. Wer sichergehen möchte, dass Bello während der Fahrt nicht herausspringt, kann die zugehörige Plane verwenden.

Doch Hundehalter können ihre Vierbeiner auch auf andere Weise dazu bringen, während der Fahrt ruhig sitzen zu bleiben. „Es ist gut, wenn der Hund schon früh an das Körbchen oder den Anhänger gewöhnt wird“, meint Fichtlmeier. „Wenn er Freude daran hat, auf dem Rad mitzufahren und den Fahrradkorb wie sein eigenes Körbchen kennt, bleibt er auch sitzen.“ Am schnellsten fasst der Vierbeiner Vertrauen in den Fahrradkorb, wenn er ihn erst einmal in seiner gewohnten Umgebung ohne Fahrrad kennenlernt. Danach sollte das Fahrrad mit Hund im Körbchen zunächst geschoben werden. Klappt auch das ohne Probleme, kann die Fahrt losgehen.

Wenn eine längere Radtour geplant ist, sollte auch für Hunde, die neben dem Rad laufen, eine Transportmöglichkeit bereitgehalten werden. Wann ein Hund eine Pause braucht, hängt dabei von Rasse und Kondition des Vierbeiners ab. Wird Bello langsamer oder hechelt, kann er eine Laufpause gut vertragen.

Pressemitteilung: IVH

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung. Die darin vertretenen Meinungen müssen nicht notwendigerweise mit der der Redaktion von Hunde in Not übereinstimmen. Für den Inhalt der Pressemitteilung sind die jeweiligen Firmen/Verfasser verantwortlich.

Teilen
Vorheriger ArtikelZeuge von Tierleid – was tun?
Nächster ArtikelÖkotest bewertet Hundehaftpflicht
Das Portal Hunde in Not bietet Hilfe für in Not geratene Hunde. Wir unterstützen Tierschutz-Vereine bei der Präsentation ihrer Tiere und bieten die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Die Betreiber der Seite vermitteln nicht selbst - Interessenten sollten daher bitte immer das im jeweiligen Artikel verlinkte Kontaktformular oder die dort angegebenen Kontaktdaten nutzen. Wir sind auch immer auf der Suche nach Nachrichten und Informationen rund um das Thema Hund. Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen oder Anregungen: jens@hunde-in-not.com