ETN: Protest gegen geplante Euro Dog Show in Rumänien

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Logo Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN)
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Der ETN ruft zum internationalen Protest gegen die geplante EURO-DOG Show 2012 in Bukarest auf.

Man mag sich keinen zynischeren Veranstaltungsort einer Rassehundeshow vorstellen als Rumänien, ein Land, welches Pate für unfassbare Tierquälerei steht. Seit 2004 werden hier heimatlose Hunde bei lebendigem Leib verbrannt, mit Säure übergossen, erschlagen oder vergiftet.

Aktuell ist man im rumänischen Parlament bestrebt ein Euthanasiegesetz (PL 912) durchzusetzen, welches unmittelbar das Töten von weiteren hunderttausenden Straßenhunden vorsieht. Der ETN e.V. protestiert gemeinsam mit Tierschützern auf der ganzen Welt seit Monaten vehement gegen diese Vorhaben, hinter dem sich in Wahrheit ein lukratives Geschäft verbirgt.

Der Mord an unschuldigen Hunden ist nicht nur für Politiker ein einträgliches Geschäft. So zahlen beispielsweise viele rumänische Bürgermeister aus Steuergeldern ihren Bürgern 25 € für jeden getöteten Hund. Angebotene Sterilisationsmaßnahmen, die humane, einzig effektive und nachhaltige Methode zur Dezimierung der Straßenhunde, sind hier aus diesem Grund unerwünscht.

Über 40 Millionen Steuergelder wurden bislang in die Tötungen der Hunde investiert. Gelder, die in Wahrheit in die Taschen von rumänischen Politikern, Bürgermeistern und deren Handlanger flossen und fließen. Angesichts dieser Tatsache wirkt folgender Satz des rumänischen Züchters in seiner Einladung zur „Euro Dog Show 2012“ wie blanker Hohn:

„Dieses wichtige Ereignis ist für uns die Erfüllung der Bemühungen vieler Generationen von Hundeliebhabern qualifizierten und engagierten Einsatz, um die Zucht und die Förderung der Hunde in Rumänien zu zeigen. Dies wird eine perfekte Gelegenheit, die Gastfreundschaft des rumänischen Volkes zu genießen, seine Geschichte, Kultur und Traditionen besser kennen zu lernen.“

Die Realität, fern der DOG SHOW:

Pressemitteilung: Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung. Die darin vertretenen Meinungen müssen nicht notwendigerweise mit der der Redaktion von Hunde in Not übereinstimmen. Für den Inhalt der Pressemitteilung sind die jeweiligen Firmen/Verfasser verantwortlich.

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