Chip-Tag: Kostenlose Aktion von TASSO und bmt war ein voller Erfolg

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„Wenn sie weglaufen, bekommen wir sie ganz schnell wieder zurück.“ So beschreibt ein zehnjähriger Besucher den Grund für die Teilnahme am ersten deutschen Chip-Tag der Tierschutzorganisationen TASSO e.V. und Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt). Zusammen mit Schwester, Mutter, Tante, zwei Hunden und zwei Katzen hatte er sich auf den Weg ins hessische Reichelsheim gemacht. Im dortigen Tierheim „Elisabethenhof“ sorgte Tierärztin Lena Ehrmann fürs Chippen im Minutentakt.

„Dieses Einbringen des Transponders unter die Haut der Tiere ist für Registrierung und Rückvermittlung durch TASSO dringend notwendig“, erklärt Mike Ruckelshaus vom bmt, denn nur so ließen sich Hund, Katze oder Frettchen eindeutig ihren Besitzern zuordnen. „Leider können sich nicht alle Haustierbesitzer das beim Tierarzt rund 35 Euro teure Chippen leisten“. Deshalb die gemeinsame Aktion von TASSO und bmt, deren Kosten vom Futtermittelhersteller Hill’s getragen wurden.

Das Chippen habe aber noch einen zusätzlichen Effekt, der die Tierheim finanziell entlastet, so Ruckelshaus weiter: „Wenn ein Fundtier gechippt und registriert ist, können wir über TASSO sofort den Besitzer ermitteln und informieren.“ Ansonsten bliebe das Tier in der Obhut des Tierheims. Und das verursache pro Tag rund zwölf Euro Kosten.

Ruckelshaus verweist außerdem auf eine EU-Verordnung, die den Transponder für den Grenzübertritt ab dem 3. Juli zwingend vorschreibt: „Die Chipnummer muss im EU-Heimtierausweis vermerkt sein, sonst kann es Probleme bei Kontrollen geben.“

Dem ersten deutsche Chip-Tag von TASSO und bmt – der auch von den Kameras des ZDF-Kinderkanals „kika“ begleitet wurde – sollen demnächst weitere folgen, so Philip McCreight von TASSO. „Die Resonanz war überwältigend, und sie zeigt, wie wichtig das Chippen und Registrieren ist.“ Der Tierschützer plädiert nachdrücklich dafür, alle Hunde, Katzen und Frettchen einer gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierpflicht zu unterwerfen: „Dann würden die deutschen Tierheime aufgrund der deutlich kürzeren Verweildauer der Fundtiere jährlich um etwa 20 Millionen Euro entlastet – und die Tierbesitzer hätten viel schneller ihre Lieblinge wieder!“

Pressemitteilung von Tasso, 7.7.2011

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